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Keine Plastiktüten in den Bioabfall...
... sonst wird die Müllabfuhr teuer
13.Juli 2016

Keine PlastiktütenIn den letzten Wochen wurde Bioabfall in einer Kompostierungsanlage im Main-Kinzig-Kreis gesichtet. Dabei wurde festgestellt, dass ein großer Anteil Plastiktüten im Bioabfall enthalten ist. Meistens handelt es sich dabei um Plastiktüten in denen Bioabfall gesammelt wurde; nur wenige Tüten enthielten Restmüll.

Auf den Kompostierungsanlagen im Main-Kinzig-Kreis können allerdings keine Plastiktüten verarbeitet werden, das gilt auch für Plastiktüten, die als kompostierbar oder biologisch abbaubar verkauft werden. Der Grund ist die kurze Rottedauer in den Kompostierungsanlagen. Um die Kompostqualität sicherzustellen, müssen nach der Kompostierung alle Plastiktüten und -fetzen in mehreren aufwendigen Verfahrensschritten ausgesiebt werden. Ärgerlicherweise wird mit den Tüten dann auch eine erhebliche Menge wertvoller Kompost ausgesiebt und landet so für teures Geld in der Müllverbrennung.

Deshalb empfiehlt der Main-Kinzig-Kreis das Einwickeln von Bioabfall in Zeitungspapier oder die Verwendung der im Handel angebotenen Biotüten aus Papier. Diese können dann problemlos in der Biotonne entsorgt werden.

Wenn Bürger unbedingt Plastiktüten zur Sammlung von Bioabfall verwenden wollen, gehört der Inhalt der Tüten in die Biotonne, aber die Tüte selbst gehört dann in die Restmülltonne, was natürlich nicht im Sinne der Abfallvermeidung wäre.

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Tag der offenen TürTag der offenen Tür
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft wird 25 Jahre alt!
13.Juli 2016

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft feiert 2016 sein 25-jähriges Jubiläum.

Wir laden Sie ein, am 17.September 2016 zu unserem Tag der offenen Tür in unser Abfallwirtschaftszentrum Gelnhausen zu kommen. Von 10:00 bis 17.00 können Sie erfahren, was mit Ihrem Müll passiert und an einem bunten Programm teilnehmen.

Es gibt Vorführungen, Infostände sowie eine Fuhrparkbesichtigung und für die kleinen Gäste eine Hüpfburg, Schokokussmaschine und Torwandschießen. Für das leibliche Wohl und musikalische Untermalung durch das Main-Kinzig Jazz-Quartett ist ebenfalls gesorgt. Wir würden uns freuen, Sie im September begrüßen zu dürfen!

Sie finden uns von der Abfahrt Gelnhausen-West der A66 der Ausschilderung "Deponie GN-Hailer" folgend.

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Das 1x1 der Müllvermeidung
Mit einigen Tricks können auch Sie ganz einfach Abfall vermeiden
27.November 2015

Müll vermeiden ist eine super Sache, aber für Sie wäre das nichts. Viel zu anstrengend, viel zu zeitaufwendig und viel zu teuer, oder?
Wenn man jedoch nur einige Gewohnheiten mal überdenkt, kann man seinen persönlichen Abfallberg tagtäglich ganz einfach, schnell und günstig verringern. Dazu muss man kein „Öko“ sein, denn Müll vermeiden tut jedem gut, sei es durch die niedrigeren Abfallgebühren oder durch die Besinnung auf das, was wirklich wichtig ist.

Das allerwichtigste beim Müll Vermeiden ist das richtige Einkaufen. Das geht ganz leicht, wenn man auf Einkaufstour immer einen Einkaufsbeutel mitnimmt, kleinere Behälter oder Säckchen für lose Waren und einen Einkaufszettel. Der verrät Ihnen nämlich, was Sie wirklich brauchen und verleitet, wenn man sich daran hält, nicht zu kostspieligen Spontankäufen.

Kaufen sollte man natürlich möglichst viel ohne Verpackung, das geht bei Obst und Gemüse am besten auf dem Markt, bei Brot beim Bäcker und bei Tee im Teeladen. Wer viel Leitungswasser trinkt, das man je nach Bedarf auch mit Sprudel versetzen kann, oder Saft in Glasflaschen, vermeidet viele Einweg- oder Plastikflaschen.

Im Badezimmer lohnt es sich, die Hände lieber mit fester Seife zu waschen – bei Flüssigseife bezahlen Sie Wasser und Pumpspender mit. Außerdem kann man Zahnpastatuben am Ende durchschneiden, sodass man den Rest problemlos auskratzen kann (Sie werden sich wundern, wie lange das noch reicht) und Stofflappen statt Einmalwaschlappen benutzen.
Zwar nicht verpackungsfrei, aber viel umweltfreundlicher ist Recyclingklopapier, das natürlich den selben Zweck wie solches aus Frischfasern erfüllt.

Dies gilt auch für die Küche, wo Stofflappen oder Schwämme gute Dienste erweisen und loses Spülmaschinenpulver eine viel abfallärmere und besser zu dosierende Variante zu Spülmaschinen-Tabs darstellt.

Und auch unterwegs ist es ziemlich einfach, müllfrei zu bleiben, indem man beispielsweise auf Strohhalme, Papierservietten und Plastikdeckel verzichtet und eine auffüllbare Trinkflasche dabei hat. Regelmäßige Coffee-to-go-Trinker sollten einfach mal ausprobieren, eine eigene Tasse mitzubringen.

Trauen Sie sich einfach, etwas Veränderung in Ihr Leben zu lassen und ein bisschen zu testen, wie man abfallarm leben kann. Diese Tipps sind selbstverständlich nur eine Auswahl und wenn Sie sich damit näher beschäftigen, fallen Ihnen bestimmt noch eine Menge anderer Methoden ein.

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Abfallvermeidung rund um das Weihnachtsfest
Gemeinsame Info-Aktion der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises
24.November 2015

Noch bis zum 29. November findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) statt. Unzählige öffentliche Aktionen zeigen in dieser Zeit europaweit Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf. Der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service und der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Main-Kinzig-Kreis reihen sich mit eigenen Angeboten in die diversen Aktivitäten ein. Passend zur Jahreszeit und unter dem Motto „Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4 – Wozu so viel Geschenkpapier?“ wollen sie mit konkreten Tipps und Vorschlägen aufzeigen, wie man Präsente angemessen und trotzdem abfallarm verpacken kann.

Mit einem Informationsstand auf dem Hanauer Marktplatz suchten die beiden Abfallberater Daniela Münzing (Hanau) und Harald Hahn (MKK) in einer gemeinsamen Aktion am Wochenende offensiv das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Unterstützt von Hanna Kirchhoff und Finnja Bronold, beide machen derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei den Eigenbetrieben, gaben die Abfallberater interessierten Passanten hilfreiche Hinweise rund um die weihnachtliche Abfallvermeidung. Denn nicht nur Geschenkpapier, auch andere Abfälle wie Essensreste oder Weihnachtsbäume fallen in der Weihnachtszeit vermehrt an.

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Stadtrat Andreas Kowol statteten dem Stand einen Besuch ab und konnten sich selbst davon überzeugen, wie sich mit solchen Aktionen das Interesse am Thema Abfallvermeidung wecken lässt. Kunstvoll verpackte Geschenkpakete wirkten als Blickfang und dokumentierten gleichzeitig, wie auch unter Beachtung von abfallvermeidenden Strategien der Zauber unterm Weihnachtsbaum nicht leiden muss.

Neben dem Infostand auf dem Markt organisieren die beiden Eigenbetriebe auch Workshops für Grundschulen zum Thema „abfallarmes Weihnachten“, die die Kinder spielerisch zum Mitdenken anregen sollen.

Schließlich laden Hanau Infrastruktur Service und der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft MKK zu Führungen über ihre Betriebsgelände ein. Dort erfahren die Besucher, was mit den Abfällen nach der Einsammlung passiert.

Noch bis Freitag beginnt täglich um 10 Uhr eine Führung auf dem Hanauer Betriebsgelände in der Daimlerstraße  5. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 06181/295-566 oder per Email unter daniela.muenzing[at]hanau.de angenommen.

Führungen über das Abfallwirtschaftszentrum werden noch bis einschließlich Donnerstag, 26. November, von 14 bis 16 Uhr, angeboten. Interessenten können sich unter info[at]abfallwirtschaft-mkk.de oder telefonisch unter  06051/ 8898-215 anmelden.

 Eine Übersicht über alle Aktionen im Rahmen der Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) sind auf der Website www.wochederabfallvermeidung.de zu finden.