Backofenreiniger Wohin?
Die Wirkstoffe der chemischen Backofenreiniger sind sehr aggresiv. Während der Reinigung können gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen.

Deshalb: Reinigen Sie öfter, aber dafür milder! Hartnäckige Verkrustungen "bekämpfen" Sie am besten mit heißem Wasser und umweltverträglichen Scheuermitteln.
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Batterien Wohin?
Batterien dürfen nicht in den Restmüll. Sie können giftige Schwermetalle enthalten. Daher ist es besser, sie erst gar nicht zu kaufen. Aber auch "grüne" oder schadstoffminimierte Stromspender sind nicht frei von problematischen Schwermetallen. Der Handel nimmt Batterien wieder zurück.

Deshalb: Holen Sie sich den Strom aus der Steckdose oder verwenden Sie wiederaufladbare Batterien (Akkus). Dies schont auch Ihren Geldbeutel, da Strom aus Batterien verglichen mit den üblichen Kilowattpreisen für Haushaltstrom enorm teuer ist. Rechnen Sie doch einfach einmal nach, wieviele Batterien Sie benötigen, um eine Kilowattstunde(kWh) Strom zu erhalten, die nur wenig Cent kostet. Eine handelsübliche Mignonzelle (AA) mit ca. 2600 mAh hat eine nutzbare Kapazität von ca. 0,003 kWh. Für eine Kilowattstunde würde man also 333 Batterien benötigen.

Sollten Sie Batterien unbedingt brauchen, dann wählen Sie quecksilberfreie Zink-Kohle- oder Zink-Luft-Batterien, langlebige Lithium-Batterien und quecksilberfreie Silberoxid-Knopfzellen. Die grünen Sammelboxen für gebrauchte Batterien finden Sie in Geschäften, die Batterien verkaufen, den meisten Behörden in Schulen und auf kommunalen Wertstoffhöfen.
SchadstoffmobilSammelboxen im Handel
Baumschnitt Wohin?
Zweige und Äste werfen Sie am besten auf den eigenen Komposthaufen. Größere Teile sollten Sie jedoch vorher zerkleinern.

Tip: Mit gehäckseltem Baum- und Strauchschnitt können Sie auch Ihre Blumenbeete mulchen. Das hilft gegen Unkraut! Ein Totholzhaufen bietet Unterschlupf für Kleintiere und Igel. Falls Sie größere Mengen nicht unterbringen können, fahren Sie sie zu den Kompostanlagen.
Kompostierung, Bauhöfe
Bauschutt Wohin?
Bauschutt darf nichts anderes enthalten als: Beton, Steine, Mauerbruch, Dachziegel, Fliesen und ausgehärteten Mörtel.
Metalle, Keramik, Porzellan, Gips, Rigipsplatten, Elektrokabel, Farbeimer, Klebstoffe, Holz, Kunststoffe, Arbeitskleidung und Folien haben im Bauschutt nichts zu suchen, da sie die Aufbereitung des Bauschutts stören.

Kleinere Mengen von Bauschutt werden auch von den Bauhöfen der meisten Kommunen angenommen. Einige Kommunen verfügen über eigene Bauschuttdeponien für ihre Bürger.
Bremsflüssigkeit Wohin?
Achtung! Mischen Sie auf keinen Fall Bremsflüssigkeit und Altöl. Schadstoffmobil